MuffinMans Weltreise

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Kategorie: Südostasien (Seite 1 von 2)

Zwischen Hightech und Urwald

In den letzten beiden Tagen ist mir klar geworden, dass jetzt ein sehr guter Zeit­punkt ist, um weiter nach Afrika zu fliegen: Langsam beginnt hier die Regen­zeit. Das heißt, es ist nicht mehr nur heiß, son­dern auch noch richtig schwül mit hef­tigen Regen­schauern und Gewit­tern. Über den letzten Monat hinweg pen­delten die Tages­tem­pe­ra­turen zwi­schen 35 und 45 °C — im Schatten. In Süd­afrika hin­gegen ist es jetzt Winter. Mit Tages­höchst­tem­pe­ra­turen um die 20 °C. Doch bevor ich über­hastet meinen Ruck­sack packe und den Pull­over her­aus­hole, will ich noch einmal kurz auf meine Reise durch Sin­gapur, Malaysia, Thai­land, Kam­bo­dscha und Laos zurück­bli­cken. Um es kurz zu machen, es war eine wirk­lich span­nende, her­aus­for­dernde Zeit.

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Versöhnliches Ende

Der Norden Thai­lands hat mich mit dem Land ver­söhnt. Und das liegt nicht nur an den gut aus­ge­bauten, meis­tens zwei­spu­rigen Über­land­straßen, die ich vor allem seit meiner Bus­tour durch Laos sehr zu schätzen weiß. Gene­rell ist der Ent­wick­lungs­kon­trast zwi­schen Thai­land und Laos ziem­lich groß, das wird mir an jeder Stra­ßen­ecke wieder bewusst. Doch auch die Annehm­lich­keiten eines Nicht­ent­wick­lungs­landes sind nicht ursäch­lich für mein Urteil. Es ist viel­mehr die Abwe­sen­heit all der Dinge, die den Süden Thai­lands, dieses süd­ost­asia­ti­schen Pau­schal­tou­ris­ten­ghettos und das Mehr an Kultur und erleb­barer Geschichte im Norden des Landes.

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Ein grünes Paradies

Das erste, was mir bei meiner Ankunft am über­schau­baren inter­na­tio­nalen Flug­hafen der lao­ti­schen Haupt­stadt Vien­tiane auf­fiel, ist die Ruhe, die dort herrscht. Wenn man Phnom Penh mit Berlin ver­glei­chen kann, so muss man Vien­tiane mit der alten bun­des­deut­schen Haupt­stadt Bonn ver­glei­chen: Ruhig, ent­spannt und viele Diplo­maten. Das zweite, was mir sofort ins Auge fiel, war die omni­prä­sente Hammer und Sichel-Flagge. Ich hätte nicht erwartet, diese Flagge noch irgendwo einmal in offi­zi­eller Funk­tion zu sehen. In Laos hängt sie vor jedem zweiten Gebäude.

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Urlaub vom Urlaub

Irgend­wann erwischt das Heimweh wohl jeden Rei­senden, zumin­dest jeden, den ich bisher ken­nen­ge­lernt habe. Nachdem die erste Euphorie ver­flogen ist, wenn das Reisen zum Alltag wird, beginnt man sich nach dem zu sehnen was man gerade nicht hat. Wenn es ein uni­versal gül­tiges kos­mi­sches Gesetz gibt, dann fol­gendes: Man möchte immer das haben, was man gerade nicht hat. Sobald man sich einen Traum, einen Wunsch erfüllt, wird er Rea­lität und man beginnt, von etwas anderem zu träumen, sich etwas anderes zu wün­schen. Ich habe diesen Punkt vor zwei Wochen in Phnom Penh erreicht.

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Herausforderungen

Kam­bo­dscha ist eine Her­aus­for­de­rung für mich: Jetzt, auf dem Höhe­punkt der Tro­cken­zeit ist es richtig heiß: Im Schnitt 35 °C im Schatten. Und das jeden Tag. Im Gegen­satz zu Thai­land mit seiner doch recht ver­dreckten Luft brennt hier die Sonne auch tat­säch­lich vom Himmel. Kam­bo­dscha ist ein sehr armes Land, was sich überall im Stra­ßen­bild zeigt: Neben einigen wenigen Autos, Bussen und LKWs bevöl­kern vor allem Tuk­tuks, Motor­roller, Fahr­räder, das ein oder andere Pfer­de­fuhr­werk, Kühe und Schafe die Straßen. Links und rechts der Straßen finden sich ärm­liche Bauten zum Teil direkt neben luxu­riösen Neu­bauten. Ich kann mir nicht helfen, es fühlt sich merk­würdig an, dass mein Gepäck mehr wert ist als meh­rere kam­bo­dscha­ni­sche Monats­ein­kommen. Das ist für mich schon frus­trie­rend und mora­lisch her­aus­for­dernd.

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