MuffinMans Weltreise

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Urlaub vom Urlaub

Irgendwann erwischt das Heimweh wohl jeden Reisenden, zumindest jeden, den ich bisher kennengelernt habe. Nachdem die erste Euphorie verflogen ist, wenn das Reisen zum Alltag wird, beginnt man sich nach dem zu sehnen was man gerade nicht hat. Wenn es ein universal gültiges kosmisches Gesetz gibt, dann folgendes: Man möchte immer das haben, was man gerade nicht hat. Sobald man sich einen Traum, einen Wunsch erfüllt, wird er Realität und man beginnt, von etwas anderem zu träumen, sich etwas anderes zu wünschen. Ich habe diesen Punkt vor zwei Wochen in Phnom Penh erreicht.

Zum einen lag dies sicherlich daran, dass Kambodscha – wie bereits erwähnt – ein herausforderndes, ein anstrengendes Land ist, das mich nicht kalt lässt, das mich zum Nachdenken anregt; vor allem darüber, wie unverschämt gut es mir geht. Ich leide nicht unter den Nachwirkungen des Völkermords der Khmer Rouge (deren Eroberung Phnom Penhs sich übrigens dieser Tage zum 40. Mal jährt), ich muss mir keine Gedanken machen, wie ich meine Familie über die Runden bringe, ich kann es mir leisten, ein Jahr lang durch die Welt zu reisen. Aber bin ich deswegen glücklicher als der gewöhnliche Kambodschaner? Ich weiß es nicht. Ich glaube, man kann darauf auch keine Antwort finden. Ich bin unglaublich beeindruckt, wie wenig im Vergleich zu meinem westlichen Lebensstandard ausreicht, um zufrieden zu sein.

Zum anderen ist die kommunikative Nähe in meine Heimat, zu meiner Familie und meinen Freunden ein zweischneidiges Schwert: Man bleibt zwar auf dem Laufenden und kann so zumindest ein wenig an ihrem Alltag teilhaben und sich mit ihnen verbunden fühlen – allerdings macht mir das auch wieder schmerzlich bewusst, wie sehr ich sie manchmal vermisse, wie angewiesen ich auf sie bin. Erste Lektion meiner Weltreise für mich: Ich könnte nicht Auswandern, zumindest nicht aus Mittel- oder Nordeuropa hinaus, wo Familie und Freunde maximal drei Stunden mit Ryanair entfernt wohnen. Und ich muss zugeben, dass ich mich in meiner Heimat immer noch ziemlich wohl fühle. Auch wenn ich das in den letzten zwei Jahren nicht wirklich wahrhaben wollte.

Mit diesen Gedanken im Gepäck habe ich mich von Phnom Penh aus auf den Weg in Richtung Süden, in Richtung Meer gemacht. Erster Stopp meines Urlaubs vom Urlaub: Der kambodschanische Badeort schlechthin, Sihanoukville.

Sihanoukville

Sihanoukville mit seinen wirklich schönen, schier endlosen Stränden, seinem tropischen Klima und dem badewannenwarmen Wasser ist ein Ort, den ich in Europa vermutlich meiden würde: Überall Hotels, Hostels und Resorts, Casinos und Restaurants, die dem zahlenden Ausländer vergessen lassen sollen, dass er sich hier tatsächlich in einem Land der Dritten Welt befindet. Man fühlt sich nahezu hermetisch vom richtigen Kambodscha abgeschirmt. Für mich war es überraschenderweise der perfekte Ort, um mich zu erholen. Schon die Anreise mit dem Bus war überraschend: Ich hatte mich für den teuersten und luxuriösesten Busanbieter Kambodschas entschieden, Giant Ibis, benannt nach dem Nationalvogel des Landes. Es gab kostenloses Wasser, eine funktionierende Klimaanlage und WLAN. Sogar der Sitzabstand war relativ großzügig. Einzig die Sitzbreite ließ für mich zu wünschen übrig – aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Besonders gefallen hat mir, dass der Bus direkt von Phnom Penh nach Sihanoukville gefahren ist, ganz ohne unterwegs noch stundenlang andere Mitfahrer einzusammeln oder aussteigen zu lassen.

An der Küste angekommen war es nur ein kurzer Fußweg zu meinem Hostel, dem One Stop Hostel Sihanoukville, dass mir alles bot, dass ich für mein seliges Nichtstun brauchte: Ein preiswertes Restaurant, ein bequemes Bett und ein wohl temperierter Pool. Den Großteil meiner Zeit verbrachte ich mit Lesen im Bett oder im Pool. Zeit für einen Bummel durch den Ort war natürlich auch ausreichend vorhanden. Ich war schon sehr gespannt, wie man sich einen Urlaubsort in Kambodscha vorzustellen hat.

Von den Tuktuks abgesehen, hätte man sich auch auf einer spanischen Urlaubsinsel befinden können. Da ich relativ früh am Morgen unterwegs war (gegen halb zehn, die Temperaturen waren zu der Tageszeit erträglicher) waren die unzähligen Strandbars noch weitgehend menschenleer und nur wenige Menschen tummelten sich im warmen Wasser. Auch am kleinen Bootsanleger war noch nicht viel los; von hier aus brechen die Partywilligen nach Koh Rong auf, der Partyinsel Kambodschas. Für mich allein schon ein guter Grund, wenige Tage später ein anderes Eiland anzusteuern.

Ich merke immer wieder, wie wenig Lust ich gerade auf Party habe. Aber gut, jeder soll das machen was er will. Stören tut es mich erst, wenn 18-jährige Europäer sich wie Kolonialherren aufführen und sich so verhalten, dass man meinen könnte, sie sähen jeden Kambodschaner als ihren persönlichen Urlaubssklaven an. Da wird mit dem Tuktukfahrer um einen Euro gefeilscht, da beschwert man sich in Hörweite des Englisch sprechenden Personals über die unverschämten Essenspreise (die vielleicht 50 Cent höher sind als außerhalb des Hostelresorts) und saufen, kiffen, lärmen im Allgemeinen so sehr, dass man sich wundert, warum die Regierung Kambodschas überhaupt noch Backpacker ins Land lässt. Mein persönlicher Höhepunkt: Eine Gruppe junger Australier (es hätten auch genausogut Briten oder US-Amerikaner sein können) spielen in der Hostelbar ein derart lautes Trinkspiel, dass  alle anderen Gäste nach und nach genervt den Bereich verlassen. Glücklicherweise treffe ich aber unterwegs auch immer wieder auf Mitreisende, die sich deutlich besser benehmen, sich für das Land interessieren. Ich hoffe nur, dass ich meinen hier formulierten hohen Ansprüchen an dass „richtige“ Reisen gerecht werde.

Und vermutlich hätte ich mich vor fünf oder sechs Jahren noch genauso benommen, wäre genauso auf der Suche nach Parties, die ich eigentlich auch zu Hause haben könnte. Deswegen soll meine moralische Empörung hier auch enden.

Nach zwei entspannten Tagen im Hostel ging es für mich weiter auf eine relativ einsame, touristisch kaum entwickelte Insel: Koh Ta Kiev. Dazu musste ich mich morgens an einer Bar einfinden und das Ticket für die Überfahrt kaufen. Ich konnte auch mein überflüssiges Gepäck dort lassen. (Dass ich mein Gepäck abgesehen von meinen Wertsachen nicht einschließen konnte sollte noch für einige Befürchtungen in den nächsten Tagen sorgen. Spoiler: Widererwarten war bei meiner Rückkehr aufs Festland alles vollzählig.)

Von der Bar aus ging es dann mit dem Tuktuk am Kreiisverkehr mit den zwei goldenen Löwen vorbei zum Otres Beach, wo das Boot bereits wartete. Kreisverkehre hier in Kambodscha beherbergen in ihrer Mitte übrigens meistens imposante Statuen oder Denkmäler – vom Independence Monument in Phnom Penh bis hin zum Durian-Kreisverkehr in Kampot.

Koh Ta Kiev

Nach knapp anderthalb Stunden Überfahrt war ich in meinem persönlichen Paradies für die nächsten Tage angekommen: The Last Point. Ein paar einfache Gebäude mit großer Bar direkt am Strand. Es gibt kein fließendes Wasser, kein WLAN, kaum Handyempfang. Die Toiletten sind in kleinen Hütten untergebracht, das Dorm besteht aus drei Wänden. Durch die offene Seite hat man einen grandiosen Blick auf den Sonnenaufgang, der vom Meer kommende Wind ersetzt die Klimaanlage. Für fünf Dollar die Nacht hatte ich mein eigenes Taka-Tuka-Land gefunden. Das Essen ist ein wenig teurer als auf dem Festland, allerdings muss auch jede Bierdose, jede Ketchupflasche und jede Nudel vom Festland aus mit dem Schiff auf die Insel gebracht werden. Die Pizzen aus dem Holzofen sind ihr Geld auf jeden Fall wert.

An meinem ersten Abend durfte ich dann noch der nachträglichen Hochzeitsfeier eines für das Hostel arbeitenden Kapitäns beiwohnen. Das Bier war umsonst, die laute Beschallung mit Khmer-Techno auch. Und das meine ich nicht negativ – die Musik ist zwar für europäische Ohren gewöhnungsbedürftig aber es geht mir ja nicht darum auf meiner Reise das zu erleben, was ich auch zu Hause haben kann.

Das Leben auf der Insel, auf der es noch vier weitere Resorts und ein Fischerdorf gibt, folgt keiner Uhr sondern dem Sonnenauf- und untergang. Spätestens morgens um 08:00 ist man wach, spätestens um 22:00 geht es ins Bett. Es ist dann stockdunkel und man kann sich an dem überbordenden Sternenhimmel gar nicht satt sehen. Da es auf Koh Ta Kiev nur sehr wenige künstliche Lichtquellen gibt ist der Blick nach oben ungetrübt, ganz anders als in Mitteleuropa.

In knapp 45 Minuten kann man zur anderen Seite der Insel spazieren, auch dort gibt es einen unglaublich schönen Strand (Long Beach), den man so wohl nur noch im Reisekatalog findet. Hier gibt es sogar eine Absynth-Brennerei. Einzig der Müll am sogenannten Naked Beach, auf den man auf halben Weg zwischen den beiden bewohnten Stränden trifft, stört das ungetrübte Bild eines echten Südsee-Paradieses. Dafür ist dort der Sonnenuntergang am schönsten.

Außer mir haben nicht viele Rucksacktouristen den Weg zum Last Point gefunden, es gibt fast so viele Angestellte wie zahlende Gäste, wobei der Unterschied zwischen beiden Gruppen marginal war. Schon frühmorgens konnte man die ersten Marihuana-Schwaden durch die wabern sehen – in Kambodscha nicht ungewöhnlich, in einigen Hostels kann man das Gras pur oder zu Backwaren verarbeitet kaufen. Selbstverständlich ist das auch in Kambodscha illegal, es interessiert aber überhaupt niemanden. So finden sich auch viele Cannabis-Touristen unter den Reisenden, die den strikter durchgesetzten Drogengesetzen in Singapur oder Malaysia entgehen wollen. Es gibt Menschen, die halten es mit Bier und Gras monatelang auf der einsamen Insel aus. Vermutlich nur weil ich auf beides keine Lust hatte stand meiner Rückreise aufs Festland nach drei Nächten auf meiner persönlichen Trauminsel nichts mehr im Wege.

Es klingt für viele, die sich den typischen Backpacker als jemanden vorstellen, der mit Freuden zwischen Kakerlaken schläft um sich eine Dose Bier mehr gönnen zu können, unwahrscheinlich, aber ich konsumiere unterwegs deutlich weniger Alkohol, als ich es zu Hause tun würde. Noch nicht einmal eine „Happy Pizza“, die es an jeder Straßenecke zu kaufen gibt, habe ich probiert. Ich berausche mich an neuen Eindrücken, fantastischen Sonnenuntergängen und den Menschen, die ich unterwegs kennenlernen darf.

Nachdem ich mein Gepäck vollständig in Sihanoukville abgeholt hatte, bin ich für meine letzte Nacht an der Küste zum Otres Beach gefahren. Die Nacht verbrachte ich im Mushroom Point. Das Hostel ist seine relativ teuren 10 US$ pro Nacht alleine schon wegen seiner Architektur wert (und meine geschätzte Mutter und mein Schwesterherz sollten sich besser keine Gedanken über den nach deutschen Maßstäben nicht vorhandenen Brandschutz machen):

Auch das Essen ist unglaublich gut und die Portionen sind großzügig. Trotzdem ging es für mich schon nach einer Nacht weiter dorthin, wo im wahrsten Sinne des Wortes der Pfeffer wächst, nach Kampot.

Zuvor durfte ich allerdings noch realisieren, dass ich anschließend eine ganze Woche in Phnom Penh verbringen darf / muss. In Kambodscha wird Neujahr gefeiert und deswegen ruht hier für drei Tage das öffentliche Leben. Busse fahren zwar, allerdings sind sie deutlich teurer als normal und das Unfallrisiko steigt währenddessen exponentiell an. Eine bequeme Ausrede für mich, lieber nach Laos zu fliegen anstatt stundenlang mit dem Bus zu fahren.

Kampot

Kampot ist seit der französischen Kolonialzeit bekannt für seinen Pfeffer. Heute kann man (wieder) Touren zu den Pfefferfarmen rund um die Stadt unternehmen. Ich hatte leider keine Zeit dafür, allerdings habe ich mir von einem Bekannten aus Battambang, den ich hier zufällig wiedertraf, sagen lassen, dass sich eine solche Tour lohnt. Mir blieb nur Zeit, um zum einen meine Reisebuchungen an das Neujahrsfest anzupassen und zum anderen die relativ überschaubare Stadt mit ihrer Uferpromenade entlang des Flusses zu Fuß zu erkunden.

Auch hier finden sich wie in so vielen kambodschanischen Städten noch viele Gebäude aus der Kolonialzeit, mal in einem besseren, mal in einem schlechteren Zustand. Nach knapp anderthalb Stunden hatte ich meinen Spaziergang auch schon beendet. Das Provinzmuseum, das ich im Anschluss besuchen wollte, hatte leider nicht offen. Am Abend bot sich mir dann ein wunderschönes Naturschauspiel: Die hinter den Bergen untergehende Sonne färbte nicht nur den Himmel rot bis orange, sondern auch den Fluss. Das sah einfach traumhaft auf – zum Glück hatte das relativ neue Hostel eine Dachterrasse.

Nachdem die Sonne untergegangen war hatte ich auch den Hostelpool für mich alleine; er war so lang, dass ich sogar ein paar Bahnen schwimmen konnte. Ansonsten habe ich mich viel mit Patrick unterhalten, den ich bereits aus Battambang kannte und dabei festgestellt, dass es in Südostasien anscheinend üblich ist, Weißbier mit Eis durch einen Strohhalm zu trinken. Andere Länder, andere Sitten.

Nach nur zwei Nächten ging es mit dem Bus wieder zurück nach Phnom Penh. Unterwegs hat es zum ersten Mal tagsüber geregnet seitdem ich in der Region unterwegs bin. Fünf Minuten, nachdem der Schauer aufgehört hatte, waren Straßen und Felder wieder so trocken als sei nichts geschehen. Es ist halt zum Teil 40 Grad heiß – im Schatten.

Phnom Penh

Nun darf ich eine Woche in Phnom Penh verbringen. Erst am Sonntag geht es weiter mit dem Flugzeug nach Vientiane, der Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Laos. Schon bei meinem ersten Besuch in Phnom Penh hatte ich mir die meisten Sehenswürdigkeiten angeschaut und die Stadt eigentlich abgehakt. Ursprünglich sollte dies nur ein kurzer Zwischenstopp auf der Weiterreise mit dem Bus in Richtung Norden nach Laos sein. Wegen des kambodschanischen Neujahrsfests habe ich meine Pläne allerdings geändert. Abwechslung verspricht nur der Hostelwechsel zur Wochenmitte.

Somit bleibt mir Zeit für etwas, dass ich noch vor drei Monaten in Melbourne als vollkommen bizarr angesehen habe: In die Fremde zu Reisen, um die Fernsehserien zu gucken, die man auch zu Hause gucken kann – wo doch die unbekannte Stadt quasi danach ruft intensiv genutzt zu werden. Phnom Penh ist zur Zeit allerdings nahezu ausgestorben. Problemlos kann man auch vierspurige Straßen zu Fuß überqueren, vor zwei Wochen noch undenkbar. Ich habe also nichts zu tun und mich mit Wonne dem Fernsehserien-Gucken hingegeben. „The Big Bang Theory“, „Navy CIS“ und „House of Cards“ wollten nachgeholt werden. Und ich habe meinen Spaß daran, ganz ohne schlechtes Gewissen. Und dann startete diese Woche ja auch noch die fünfte Staffel von „Game of Thrones“. Ich weiß jetzt schon, was ich die nächsten zehn Wochen jeden Montag tun werde ;) Eigentlich müsste dies mein Ohrwurm des Tages sein:

Und dann hatte ich noch Zeit, mich mit meiner eigenen Hybris zu beschäftigen: Abgestiegen in einem westlichen Expat-Ghetto (mit Restaurants, die tatsächlich „A la maison“ heißen), stolperte ich über alle möglichen Fastfoodketten, wie Kentucky Fried Chicken, Burger King und Domino’s – McDonalds fehlt merkwürdigerweise noch in Phnom Penh. Eigentlich will ich ja beim Reisen einheimische Küche genieße – als Vegetarier ist es aber recht schwer sich auf der Straße dahingehend verständlich zu machen, dass man kein Fleisch isst – und vermutlich ist dies nur eine bequeme Ausrede für mich, genau dies nicht zu tun. So finde ich mich regelmäßig in Hostel- und Schnellrestaurants ein, um meinen Hunger zu stillen.

Während ich also letztens bei KFC Pommes und Potato Wedges verdrückt habe las ich auch noch ausgerechnet „Fast Food Nation“ von Eric Schlosser. In diesem sehr empfehlenswerten Buch geht es darum, welche mannigfaltigen negativen sozialen und ökonomischen Auswirkungen das Fast Food-Business auf die Welt hat. Mir blieb vor Schreck über mein eigenes Verhalten fast das Essen im Hals stecken. Wirklich gelernt habe ich daraus aber nicht. Reisen bedeutet für mich wohl auch, sich mit seiner eigenen Scheinheiligkeit abzufinden.

Dies sind meine letzten Tage in Kambodscha. Wie genau ich den Aufenthalt hier einschätzen oder bewerten soll weiß ich noch nicht. Mein Heimweh und meine Reisemüdigkeit sind zumindest geheilt und ich freue mich nun riesig auf die zwei Wochen in Laos, wo ich unter anderem eine Nacht im höchsten Baumhaus Südostasiens verbringen werde. Und danach ist es fast schon Zeit für mich, weiter nach Afrika zu fliegen. Es bewahrheitet sich für mich einmal mehr, dass die Zeit umso schneller verfliegt, je weniger Zeit man noch in einer Region übrig hat.

Ohrwurm des Tages – A Day to remember / „A second Glance“

Dank eines sehr guten Freundes – nennen wir ihn ruhig einmal Marc A. – geht mir dieses Lied seit Monaten nicht mehr wirklich aus dem Kopf. Besagter A. hört ausschließlich dieses Lied in seinem Autoradio – zumindest immer dann wenn ich mitgefahren bin. Passt also gut zum bereits angeschnittenen Thema „Heimweh“: Manchmal vermisse ich unterwegs unsere unzähligen gemeinsamen League of Legends-Partien.

Short and sweet

Feeling a bit homewick I decided to have a vacation of my vacation. I travelled south to Sihanoukville and further to the small island Koh Ta Kiev where I had a lot of time to read and think. It was an awesome place, I’ve never felt so basic before in my life. The beaches where truly outstanding and the accomodation simple but better than many places I’ve seen before. Via Kampot I went back to Phnom Penh where I am stuck for a week now because of Khmer New Year. THe normally busy city feels totally deserted and I have not much else to do than catching up with my favourite TV series. Healed from homesickness and with a reborn curiosity I’m now looking forward to travelling to Laos.

2 Kommentare

  1. Lieber Sven-Friedrich,

    vielen Dank für Deine Karten aus Australien und Kambodscha. Ich habe mich sehr darüber gefreut und habe mit einer zweiten Karte gar nicht gerechnet.

    Deine Berichte und Fotos finde ich sehr interessant. Es ist schön, dass Dein Heimweh wieder vorbei ist. Aber noch schöner finde ich, dass Du Heimweh gehabt hast, denn das bedeutet, dass Du ein Zuhause hast mit Menschen, denen Du viel bedeutest und die Dir viel bedeuten. Dies ist etwas sehr Wertvolles.

    Ich denke an Dich und bete, dass Du gesund und voller Kraft und Lebensfreude wieder nach Hause kommst.

    Viele liebe Grüße aus Helmstedt-zusammen mit dem Duft vom Tortenboden für Valentins Geburtstagsfeier heute Nachmittag (es wird eine Ferrero-Rocher-Torte) sendet Dir Deine Christa.

  2. Big Mama from lime-tree-mountain

    28. April 2015 at 19:05

    Lieber Sven- Friedrich,
    heute habe ich mir mal wieder Deine schönen Bilder angeguckt, und natürlich auch alles gelesen. Bei den Bilder bekomme ich echt Fernweh, besonders bei den schönen nicht so zugestopften Stränden. Leider liegen zwischen diesen tollen Orten und unserem Zuhause mächtig viele Kilometer…..nichts ist perfekt. Und Träume können ja auch sehr schön sein.

    Die Torte von Christa hat wieder sehr gut geschmeckt……Valis Feier war auch sehr schön, aber wir haben Dich vermisst. Wir haben alle ganz dolle an Dich gedacht, Du hattest bestimmt einen “ Hicks“.

    Ich wünsche Dir noch eine wunderschöne Zeit, hoffentlich ohne schlimmes Heimweh.
    Viele herzliche Umarmungen von Deiner “ Tante Suse“ :)

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